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Stadt zur Uebergabe auf; als er ihnen aberihren König in Fesseln zeigte, da entstandunter den Einwohnern von Cinha ein lautesWehklagen; da wagte man es nicht langer,dem Massinissa die Thore zu verschließen.Dieser eilte nun nach dem Pallaste des Spphax,um sich der reihenden Sophonisbe zu bemäch-tigen. Die schöne Tochter des Asdrubalswarf sich mit Vergnügen in die Arme ihresersten Liebhabers, um der Schande derrömischen Gefangenschaft zu entgehen, undMassinissa war entzückt, noch an eben demTage mit der ehemahls angebeteten Sophonisbedie Hochzeit feyern zu können. Sie war nunseine Gemahlin, und Massinissa glaubte siedadurch gegen alle strenge Maßregeln deßScipio und Lälius gesichert. Lalius bewies sichaber über die so schnell vollzogene Vermahlungsehr unwillig, und kaum ließ er sich vomMassinissa abhalten', sie mit den übrigenGefangnen an den Scipio zu schicken. Sp-phax schob jetzt aus Rache die ganze Schuldseiner an den Römern bewiesenen Treulosigkeitauf die Sophonisbe. Scipio selbst war, mitden Entwürfen seines Ehrgcitzes und seinerVaterlandsliebe zu sehr beschäffrigt, über die
Lei-