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3 (1801)
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warten nicht zu vereinigen wußte, bath manden alten Herennius, selbst in das Lager zukommen, und der weise Alte bcmühcte sichnun, den Kriegsrath zu überzeugen, daßman die ganze eingeschlossene Armee der Rö-mer entweder niederhauen, und sie dadurch wes. nigstcns auf einige Zeit schwächen, oder daß manum ihre Freundschaft durch ein großmüthiges-Verfahren sich bewerben müsse. Die Feld-herren der Samniten, die das Vergnügen,die stolzen Römer bey dieser Gelegenheit zudemüthigen, nicht gern aufopfern wollten,schlugen einen Mittelweg ein. Sie bestandenauf der Bedingung, daß der römische Staatalle in ihrem Lande gemachten Eroberungenwieder herausgeben, und daß alle eingeschlos-senen Römer ohne Unterschied unter einemSpießgalgen, dem Symbole der Knechtschaft,weggehen sollten. Zum Unterpfande mußten6oc> römische Ritter, unbewaffnet und blosmit den Unterkleidern, in das samnitischeLager wandern. Schon dieser Anblick warfür das römische Heer höchsttraurig, höchst-niederschlagcnd. Aber wie groß war derKummer, die Betrübniß, die Verzweiflungder Soldaten, als sie, die Evnsuln und die

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