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umher zeigten sich Feinde. In einer verszweiflungsvollen Lage hatte sich ein römischesHeer nie befunden. Es blieb hier weiternichts übrig, als sich durchzuschlagen, oderden Feinden einen schimpflichen Frieden abzu-kaufen. Das erste konnte nicht geschehen,ohne das Heer der Gefahr einer gänzlichenVertilgung auszusetzen; die Demüthigungverwarf der Nationalstolz der blos an Siegegewöhnten Römer. Doch war noch die Frage,ob sich die Samnitcn mit einer bloßen De-müthigung der stolzen Römer begnügen, oderob sie diese Gelegenheit, die Beacht derselbenrecht empfindlich zu schwachen, benutzen würden.Da ihre Anführer deswegen nicht einig werdenkonnten, so zogen sie den alten erfahrnenHercnnius, den Vater ihres Oberfeldherrn,des Pontius, zu Rathe. Dieser gicng dahin;man sollte die Römer ganz ruhig und unge-kränkt wieder nach Hause ziehen lassen. DieseAntwort kam den samnitischcn Generalen sosonderbar vor, daß sie, ein Mißverständnißvoraussetzend, ihn noch einmahl fragen ließen.Nun hieß es: man sollte alle Römer ohneUnterschied niederhauen. Weil man die bey-den einander so sehr widersprechenden Ant-
wor-