ait. Die Regierung derselben ersuchte dieRömer, die nunmehr unter die mächtigstenVölker Italiens gehörten, um Beystand.Der behutsame Senat wollte erst einen Vcr«such machen, ob er die Gallier durch Vor-stellungen bewegen könnte, die Feindseligkeitengegen Clusinm einzustellen. Er trug diesesGeschafft drey jungen Patriciern aus der Fa-milie der Fabicr auf. Diese wurden durchden stolzen Ton des Drennus, des Oberan-führcrs der Gallier, der seine Ansprüche aufdas Land der Etruskcr blos auf sein Schwcrdtgründete, so aufgebracht, daß sie, dem Völ-kerrechte und dem Befehle ihrer Regierungzuwider, sich an die Spitze eines ausfallendenKricgshauscns der Clusiner stellten. Einerderselben erlegte einen der vornehmsten An-führer der Gallier. Brennus fand sich durchdas Betragen der römischen Abgeordneten sobeleidigt, daß er den Römern sogleich Rachezuschwor; durch die Vorstellungen der alternOfficiere ließ er sich aber doch bewegen, vor-her Gesandte nach Rom zu schicken, undauf Genugthuung antragen zu lassen. DerSenat fand das Benehmen seiner Abgeordnetenungerecht; erfand die Forderung des Brennus
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