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3 (1801)
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habe, und daß er also kein Bedenken trage,den, Claudius sein Eigenthum zuzusprechen.Ueber dieses höchstungcrechte und grausameUrtheil wurde Virgiuius so aufgebracht, daßer vor Zorn zitterte, daß er dem Deccmvirdie bittersten Vorwürfe machte. Die Anwccsenden brachen in ein lautes Geschrey aus,welches ihren Entschluß, dem unglücklichenVater der schönen Virginia mit Gewalt Bey-stand zu leisten, anzukündigen schien. Jetztrichtete der Deccmvir erst einen Blick auf dieden Nichtsiuhl umgebende Schaar seiner AmHänger, um ihre Kräfte zu messen; sodannsagte er mit drohender Stimme zu den Antwesenden: er wüßte es sehr wohl, daß mansich verschworen hatte, einen Aufstand zuerregen; aber es fehle ihm weder an Macht,noch an Entschlossenheit, diejenigen auf dasnachdrücklichste zu bestrafen, welche nur imgeringsten die Absicht verrathen würden, dieöffentliche Ruhe zu stören. Man möchte sichdaher entfernen, und Claudius möchte seineLeibeigene nur mit wegnehmen, und diejenigen,die ihn daran verhindern wollten, durch seineWache zurücktreiben. Das über des Deccnnvirs entschlossene Drohungen erschrockene Volk

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