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3 (1801)
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ihm unterschied. Mucius sah, daß er sehrbeschäfftigt war; daß die Soldaten sich ihmvorzüglich näherten. Da er nun nach demeigentlichen Könige nicht erstlich lange forschenkonnte, so stieß er seinen Dolch in die Brustdesjenigen, den er für den König hielt.Der Sccretär stürzte nieder, und Mucius,der sich mit seinem blutigen Dolche durch denerschrockenen Haufen der Anwesenden denNückwcg bahnte, wurde von der Leibwachedes Porsena ergriffen, und vor den Sitzdesselben gebracht. Er sprach hier mit ebender Entschlossenheit, mit der er gehandelthatte. Er kündigte dem erzürnten Monarchenan, daß er zwar nicht nöthig habe, wegeneiner Schlacht, besorgt zu seyn; daß abernoch eine große Anzahl von Jünglingen sei-ner Nation sich gegen das Leben des Fein-des ihres Vaterlandes verschworen hätte. Por-sena drohete ihm mit der Feuer - Marter,wenn er die Theilnehmer seines Anschlagesnicht kund machen würde. Mncius, der ihnüberzeugen wollte, wie wenig körperlicheSchmerzen auf seinen Geist Eindruck machten,stieß seine Hand in eine glühende Opfcrpfanne,die auf einem Altare stand, und schien auf

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