Druckschrift 
3 (1801)
Entstehung
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er feiner erstaunenswürdigen Arbeitsamkeit,seiner eigensinnigen Beharrlichkeit zu danken.Da er von seinem Vater ein beträchtlichesVermögen geerbt hatte, so sah er sich imStande, unabhängig von jedermann, blos fürsich zu leben. Nur mit vieler Mühe ließ ersich daher vom Philipp bereden, die Erziehungseines Sohnes Alexanders zu übernehmen.Philipp schrieb deswegen an den Aristoteleseinen kurzen Brief, der seiner Denkart Ehremacht.Ich habe," schrieb er an ihn,einenSohn; dieß freuet mich aber nicht so sehr,als daß er gerade zu deiner Zeit gebohrcnwurde. Deine Sorgfalt und deine Einsichtensollen ihn, wie ich hoffe, sowohl meiner, alsdieses Reiches, würdig machen."

Aristoteles gab sich alle Mühe, die gei-stigen Anlagen seines königlichen Zoglingesauszubilden. Er flößte ihn besonders eineüberwiegende Liebe für die Naturgeschichteein. Diese bewies Alexander durch den Auf-wand von 800 Talenten (1,000,000 Thaler),mit welchem er seines Lehrers naturhiscorischeUntersuchungen unterstützte. Aristoteles brachtedem Alexander aber auch andere Kenntnisse,

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