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2 (1801)
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also fast für jeden Tag ein neues Opfer inBereitschaft ftp» mußte, so gehörte eine großeAnzahl von Madchen in den Harem. DariusHpstaspis hatte z6o Bepschlaferinnen, also soviel als Tage im persischen Zahre, und dießwar die Hofsitte. So sehr aber bey dem Mo-narchen der Genuß so vieler und so mancherlei)schönen Madchen endlich Empfindungen derGleichgültigkeit, ja des Ucberdrusses, hervor-bringen mußte, so wenig konnten die einmahigereihten Triebe der unglücklichen Opfer seinerWollust befriedigt werden, und die armen Ge-schöpfe wurden in einen bedauernswürdigenZustand versetzt, wo ein unaufhörliches Schmach-ten ihr Loos war. Der Monarch statte aber,ausser den Bepschlaferinnen, noch rechtmäßig?Gemahlinnen, die aus der Familie des Cprus,oder des Achämenes, genommen wurden. Zu-weilen gelang es aber auch wohl einer Bey-schiäferin, sich zum Range einer Königin zuerheben. Ein Deyspiel dieser Art war diejüdische Esther, deren Vater Mardochai beyeinem Könige von Persicn, vielleicht bey demArtaxerxes, Thürhüther war. Basti, die Ge-mahlin des Monarchen, hatte durch ihren StolzseinenUnwillen so lebhast erregt, daß sie verstoßenGallettiWeltg. 2r TH. " Bb wurde.