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Hallen desselben. Die Feher bestand Haupt-sacklich in Opfern, Gebcthcn, in Tanzenund Gesängen, in einer pantomimischen Vor-stellung der Geschichte der Gottheit, welcherdas Fest gewidmet war. Sie fieng steh ge-wöhnlich mir feyerlichen Aufzügen an. DemGötzenbilde, welches entweder gefahren odergetragen wurde, folgten die Priester, folgtendie Vornehmsten des Volkes in ihren bestenStaatskleidern zu Pferde. Die heiligen Gefäßeund andre Heiligthümcr wurden von den edelstenund schönsten Mädchen getragen. Meistenswurden auch die der Gottheit gewidmetenThierc mitgeführt. Oft dauerte der Zug bisin die Nacht. Alsdann erleuchteten ihn Fackeln,deren Glanz jedoch nicht vermögend war, diebey nächtlichen Versammlungen vieler Menschenso natürlichen ausschweifenden Aeusserungen derFröhlichkeit zu unterdrücken. Zu solchen feyer-lichen Aufzügen und Handlungen lag das An-ziehende, was die Religionen des Alterchumsfür ihre Verehrer hatten, die Hey gottesdienstli-chen Handlungen mehr fühlen alS denken wollten.Die gemeinen Griechen waren überhaupt derMeynung, daß die ganze Religion in Gedcthenund Opfern, und in den Reinigungen, bestehe.
Gallctti Wcltg. sr Th. A a Lange