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an Schwärmerei). (Plato und Kant habenalso cinerlcy Schicksal!) Der griechische Phi-losoph ernsthaft und sanft, mit großer Würdeund Anstand in seinen Mienen und seinemganzen Benehmen, hatte seine durch vieleReisen geschwächte Gesundheit so glücklichwieder hergestellt, daß er ein Alter von 8lJahren erreichte. Er starb gerade an seinemGcbuthstage, und bey einem Hochzeitmahlc;50 Zahre spater als Sokrates.
Hundert Zahre vor dem letzter» lebtePythagoras, von der Insel Samos, einäusserst wichtiger Mann, und ein Schülerdes Thales. Errcisetc, nachdem Vcyspieleseines Lehrers, nach Aegypten, ingleichennach Asien, und der Tiefsinn der ägyptischenMysterien, so wie die anhaltenden Betrach-tungen der morgcnlandischen Weisen, undihre strenge Lebensart, rissen ihn ganz zurNachahmung hin. Als er von seinen Reisenzurückkam, begab er sich um dem Zocheeines Tyrannen, unter welchem sein Vater-land schmachtete, zu entgehen, nach Krotonin Untcritalicn, wo seine Philosophie unterden ganz von der Sinnlichkeit beherrschtenEinwohnern eine große Veränderung hervor-brachte.