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Man fand das ganze Gewicht von dem Golde,das man dem Phidias gegeben hatte. Daman also auf diesem Wege den große» Künstlernicht unglücklich machen konnte, so brachteman eine andere Anklage hervor. Er hätte,sagte man, auf dem Schiide der Minervaden Periklcs mit einer Amazone kämpfendvorgestellt, und er ward deswegen ins Ge-fängniß geworfen, und aus der Stadt ver-bannt. Anaxagoras, einer der berühmtestengriechischen Philosophen seiner Zeit, und derLehrer des Perikleö, brachtc-manch^n Grundsahin Umlauf, der mit dem bisherigen Neli-gionsspsteme der Athener im Widerspruchestand. Dieß war Ursache genug, ihn derVerachtung der Götter zu beschuldigen, undPeriklcs getraute sich so wenig, ihn gegendas abergläubische Volk der Athener in Schuhzu nehmen, daß er seine Entfernung beschloß.Er bewies ihm aber, als er wegreisete, seineHochachtung noch dadurch, daß er ihn selbstbegleitete. Die Reihe, vom Volke angeklagtzu werden, traf endlich den Periklcs selbst.Man beschuldigte ihn, mit der Staatskassezu eigenmächtig verfahren zu seyn; diese An-klage widerlegte sich aber bald durch den
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