Druckschrift 
2 (1801)
Entstehung
Seite
13
Einzelbild herunterladen
 

konnten. Ihre Nahrung bestand ans getrock-neten Fischen und Kastanien, die ihnen ihreWälder im Ucbcrflusse lieferten. Auch sie trie-ben Seerauberey, aber nur in Canoes, dienicht mehr als z Mann, - Streiter und i Ru-derer, faßten. Sic bcmahlrcn, nach der Sitteder milden Völker, ihre Körper mit Blumen.Neben ihnen wohnten die Tibarcncr in einerder glücklichsten Gegend Asiens, in deren Wäl-dern die edelsten Obstarten wild wuchsen. Wein-berge und Getreidefelder wechselten auf dasschönste miteinander ab. Kurz, dieses Landwar schon in den ältesten Zeiten wegen seinerausserordentlichen Fruchtbarkeit berühmt.

An der Küste des schwarzen Meeres hattendie Griechen verschiedene Ocrter, und vor-nehmlich Amisus, Trapezus und andere Han-delsstädte, angelegt. .In der Milte des Lan-des lag die Stadt Comana, wo ein Oberprie-stcr eine Art von Herrschaft ausübte. Zu demTempel desselben gehörten mehrere tausend Leib-eigene bcyderlcy Geschlechtes, und viele Lände-rcpen. Eine solche Verfassung fand noch in mch-rcrn andern Städten Vordcrasiens statt, z. V. inComana in Kappdocien, und in Pefsinns in

Phrp-