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digc Fruchtbarkeit. Das Getreide gedieh zwey-bis dreyhundcrtfältig; die Blatter an denWeihen-und Gcrstcnähren wurden öfters vierFingerbreit. In dem niedrigen, wasserreichenL odcn konnten aber keine hohen Bäume sichbewurzeln. Daher wuchsen im babylonischenLaude keiue Feigen und Oliven, und keineWeinreben; dagegen wurde der Gaumen durchdie Frucht von unzähligen Datteln - oder Palm-bäumen gereiht, aus der die Babylonicr auchWein und Honig zu machen wußten. Anderehochstämmige Bäume hatten sie gar nicht, undihre Cyprcsse konnte sie für die fehlenden Holz-arten nicht hinlänglich entschädigen. DieserMangel hatte sowohl auf die Schiffahrt, alsans die Baukunst der Babylonicr, einen wich-tigen Einfluß. Da cS nun in Babylon auchan Steinen fehlte, so mußten die Bewohnerdesselben die Steine zu ihren Gebäuden entwe-der aus den nördlichen Gegenden des Euphratsherbeyschaffen, oder sie aus Backsteinen auf-führen. Zn diesem Punkte hatte nun dieNatur reichlich für sie gesorgt. Die Gegendvon Babylon hatte einen unerschöpflichen Bor-rath von der besten Ziegelerde. Aus dieserverfertigte man Backsteine, die theils im Ofen
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