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Sie gruben in dieftrAbsichl eine große MengeKanäle, die dem babylonischen Lande das An-sehn des neuem Heilandes gaben. Es erho-ben sich sodann an beyden Ufern des Stro-mes Dämme von einer bewundernswürdigenHöhe und Breite. Die durch Kanäle undDamme eingeschränkte Wassermcnge nahmengroße Seen auf. Die Vabylonier hatten hieröfters der Natur nachgeholfen, und die Seen,welche durch die Ncberschwemmuugen des Eu-phrats gebildet worden waren, zweckmäßigereingerichtet. Durch alle diese Anstalten wurdejedoch das Wasser des Stromes so vermin-dert, daß er, anstatt größer zu werden, demMeere immer schwächer zueilte. Die Haupt-masse seines Wassers war in den Tiger abge-leitet, und dieser wuchs in eben dem Maaße,als der Euphrat abnahm. Zu der Nähe desMeeres stieg, des hohen Bettes ungeachtet,das Wasser über die Ufer, und bildete Seen.Die Kanäle verlohnen sich in Rinnen, durchwelche die Vabylonier das» Wasser auf ihreAecker und in ihre Gärten leiteten.
Der wohlgewasserte und trefflich erwärmteBoden Babylons äusserte eine erstauucnswür-
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