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Lchre, unter beyderley Gestalt, ob es auch gleich ver-gönnet wäre, oder seyn möchte, mich wieder wen-den will.
Ich verspreche auch, daß so lange ich einenBlutstropfen in meinem Leibe habe, ich mein Kind*)nicht ferner zu dieser verfluchten Lehre halten, auchmit meinen Wissen nicht zugeben, daß es durch an-dere soll darzu gehalten werden, welches ich auch zu-gleich hiermit in diesem Kloster geloben, daß es mitmeinem Willen darinnen zu einem Diener Gottes sollauferzogen werden.
Ich schwüre auch, daß ich diese verfluchte Luthe-rische Lehre, gäntzlich heimlich und öffentlich mit Wor-ten und Werken, auch das Schwerdt nicht ausge-schlossen, will helfen verfolgen.
Letzlich schwöre ich vor Gott und den Engclein,auch vor Euch Anwesenden, daß ich weder eine Ver-änderung, es sey in weltlichen oder geistlichen Staubtemachen, weder aus Furcht noch aus Gunst, von dic-
') Friedrich August, Kurprinz zu Sachsen, geb. t6g«., leg-te den IS. Octobcr 17l7 ebenfalls in Baden, nach ande-ren in Wien, dasselbe Glaubcnsbckenntniß ab. Die Kur-fürstin , feine Mutter erließ zwar von Prctsch aus unterdem ZI. Octobcr ein Schreiben an ihn, doch ohne Erfolg.Dies Schreiben, ein schönes rührendes Zeugniß von mütter-licher Liebe und evangelischer Treue verdient veröffentlichtund aufbewahrt zu werden, und es wird uns vielleicht Ge-legenheit geboten, es bald dem lesenden Publicum mitzu-theilen.