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verflucht, weil ich diesem verfluchtenKetzcrkelch, aus dem mir zu trinkennicht geziemet, mich theilhafftig ge-macht habe.
29. Ich bekenne, daß die heilige Schrift unvoll-kommen und ein todter Buchstabe sey, solange er von dem Pabst zu Rom nicht erklärtund dem gemeinen Mann zu sehen, zugelassenwird.
21. Ich bekenne, daß eine Seel-Messe eines Rö-mischen Priesters viel nützlicher sey, als löstund mehr Predigten; und darum verfluche ichalle dieselben Bücher, die ich gelesen, darinnendiese Ketzerische und gotteslästerliche Lehre ent-halten, ich verfluche auch alle meine Werke,die ich, so lange ich bei diesem KetzerischenGlauben gelebt, verrichtet, damit sie am jüng-sten Gerichte nicht etwa (mir bei) Gott et-was verdienen.
Dieses alles thue ich aus einem aufrichtigen Ge-müthe, und bekräfftige vermittelst eines öffentlichenWiederrufs dieser Ketzerischen Lehre, in Gegenwartder Ehrwürdigen in Gegenwart der Hoch-
gelahrten Herren, der zuhörenden Frauen, Jünglingeund Jungfrauen, daß die Römische Kirche in diesenund dergleichen Articuln die Wahrhafftigstc sey.
Ueber dießes verspreche ich auch, daß ich nim-mermehr die Zeit meines Lebens zu dieser Ketzerischen