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Glaubensbekenntniß und Abschwörungs-Formular Friedrich August II. Königs von Polen und Kurfürsten von Sachsen bei seinem Uebertritt von der Lutherischen zur Römisch-Katholischen Kirche abgelegt am 2. Juli 1697 in Baden bei Wien gegen den Bischof zur Raab
Entstehung
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Es ward dies Glaubcnsbckenntniß zuerst bekanntgemacht von dem ehemaligen katholischen Purster undLehrer an dem Kaiserl. Kvnigl. Hofklostcr der Augusti-ner zu Wien, welcher später zur Lutherischen Kircheübertrat und Herzogl. Mecklenburgischer Consistorialrathund Superintendent wurde, in seinem ,,AnlipapistischcnJournal 1770." Wir theilen es nach Hofrath För-ster's Werk: Die Höfe und Cabinete Euro-pa's im 18. Jahrhundert aus einer alten Hand-schrift mit, welche sich auf der Königl. Bibliothek zuBerlin Alss. gerin I'ol. 385. befindet, und dem we-sentlichen Inhalte nach übereinstimmt mit den Schlesi-schen Abschwörungs-Artikeln vom Jahre 1028, mitdem Ungarischen sogenannten Fluch-Formular, mit demAbschwörungs-Formular des Herzog Moritz Wilhelmvon Sachscn-Zcitz vom Jahre 1715 und andern, un-ter der allgemeinen Bezeichnungeonlussio lulei t,i-ckontliiae" bekannten. Am vollständigsten findetman diese Glaubensbekenntnisse zusammengestellt inMohnike's Geschichte der jn'vless'x, lickm li-!,Ient!naound desselben Geschichte des Ungarischen Fluch-Formu-lars. Greifswald 1823. Siehe auch Fiedlers anti-papistisches Journal. Hamburg 177074 und dessenProselyt, oder Versuche über die wichtigsten Glaubens-lehren der römisch-katholischen Kirche. Leipzig 1771bis 1774.