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Der schnelle Besitz von Sachsen war ihmin der Lage, in der er sich jetzt befand, vor-züglich vortheilhast. Er sicherte ihm nicht nurdie Staatskrafte des schönen Landes zu; ergab ihm auch Gelegenheit, die Armee des-selben, vor ihrer Vereinigung mit den Oest-reichcrn, zu überwältigen, und seine» Rückenzu decken. Diese» Besitz mußte er aber be-schleunigen. Ganz unvcrmuthet (1756 am29. Aug.) rückte Friedrich mit 70 Bataillo-nen, und 101 Schwadronen, die zusammen56,000 Mann ausmachten, in drey Abthei-lungen, in Sachsen ein. Erst am Tage vordem Ausmarsche erfuhren die Generale dieRichtung desselben. Acht Tage hernach (6.Sept.) waren alle diese Abtheilungen beyDresden vereinigt. Die sächsischen Truppenversammelten sich erst in Batallionen, inRegimentern. Die in Polen befindlichenvier Regimenter leichte Dragoner warennoch nicht einmahl herbeygcrufen. Die Com-pagnien waren nicht ergänzt. Für Kriegs-vorralhe war nicht gesorgt. Die Überra-schung am Hofe zu Dresden war so groß,daß man, wegen der Bestimmung der Ar-mee, keinen Entschluß zu fassen wußte. DerGalletti Weltg. isr Th. S Duc