Druckschrift 
16 (1806)
Entstehung
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Cardinal, und Binet, der Kammerdiener desDauphins, hatten sie schon lange dazu aus,erlesen. Die mit ihren körperlichen Reihenvereinigten vorzüglichen Geistesanlagen wa»reu, durch den Umgang mit Fontcnelle, Vol»taire , und andern schönen Geistern, ausge»bildet worden. Dennoch fand sie Ludwig XVanfangs so wenig nach seinem Geschmack,baß nur der gewandte Binet, ihr Vetter,es verhindern konnte, daß er ihres Umgan»gcs nicht gleich überdrüfiig wurde. Ihre et»was unhösischeu Manieren und Ausdrücke,ihre rauhe Stimme, gaben ihren Feinden,zu welchen die Königin, der Dauphin undMaurepas, gehörten, Gelegenheit, sie»cherlich zu machen, sie lg Arisette, lg petitsdoni-Fcnse, zu nennen. Aber ihre Unter»Haltungsgabe, ihre Dreistigkeit, ihre Ent»schlossenhcit, siegte über die Hindernisse, dieman ihrem Glücke in den Weg stellte. Siewurde (1745 Sept.) der Königin, demDauphin, dem Hofe, mit den gewöhnlichenFeycriichkeiten, vorgestellt, und nun wardihr von jedermann, und zum Theil auf eineniederträchtige Art, die Aufwartung ge»macht. Die Königin hielt es ihrer Ehre

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