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16 (1806)
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was sie hatte^ den Armen gab. Aber Fleurywies ihr auch eben keine großen Einkünftean. Eben derselbe entfernte sie ganz vonder Theilnahme an den Staatsgesck,äfften;eben derselbe schloß diejenigen, denen sie ihrVertrauen schenkte, von Stellen und Gunst»bezetgungen geflissentlich ans. Wenn sie sichbey dem Könige darüber beklagte, erhielt siezum Troste die Antwort: „machen Sie esso wie ich, Madam! bitten sie ihn umnichts!"

Bis zum 2zsten Jahre (1732) liebteund schätzte Ludwig XV seine Gemahlinnoch. Einige flüchtige Liebschaften desselbenwurden kaum bekannt. Aber die Königinäusserte eine immer stärkere Abneigung gegendie Freuden des Ehestandes. Nun giengendie heimlichen Liebschaften in nächtliche Lie»besäbenlheucr über; nun glaubten die Hof»leute, daß der König eine ordentliche Mai»treffe gar nicht mehr entbehren könne. Dieverschiedenen Partheyen vereinigten sich end-lich in der Wahl der Frau von Mailly, derältesten von vier Schwestern, die LudwigsAufmerksamkeit schon alle nach der Reihe

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