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Während daß der Adel zu immer größernBesitzungen gelaugte, erwarben sich die Bi-schöfe und Prälaten auch ansehnlichere Gütherund Einkünfte, welche nicht mir die Freygebig-keit frommer Seelen, sondern auch gute Wirth-schaft, vermehren halfen. So wurde dasKirchengut des Bischofs oder AbteS immerausgedehnter, und der Bischof oder Abt stelltenicht mehr blos einen Seelenhirten, sondernauch einen weltlichen Regenten vor, der sichmit tapfern Lehnsleuten versah, der seineMannschaft inS Feld schickte, der wohl garselbst zu Felde zog, der Münzen schlagen ließ.Die Bischöfe wurden zum Theil so reich undmachtig, daß ihnen der Gehorsam, den sieihren Erzbischofen leisteten, sehr zur Last fiel.Um sich demselben zu entziehen, benutzten sieoft eben so glücklich als schlau die Händel,die zwischen den verschiedenen Parthenon ihre«Landes (z. B. unter Heinrich IV in Deutsch-land) vorfielen. Der Bischof trat da öfterszur Gcgeuparthey seines Erzbischofs. Er warfsich alsdeun in den päbsilichen Schutz. Zu-weilen wurde ein Bißthum, wie z. B. Bam-Galletti Weltg. ürTH. L c berg,