Druckschrift 
6 (1802)
Entstehung
Seite
387
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könne». Hierdurch wurde der kühne und ent-schlossene Brettslaw, der Herzog des benach-barten Böhmens, aufgemuntert, (ivzy) inPolen einzufallen, und selbst Gnesen zu plün-dern. Bretisiaw und seine Böhmen ließensich zu dieser Plünderung von dem Bischöfezu Prag gleichsam einsegnen. Nachdem sieerst drey Tage gefastet und Proccssionen ge-halten, nachdem sie erst eine Nattonalbcichteabgelegt, nachdem sie die Abstellung aller ihrerUntugenden, und die Vüßung derselben, an-gelobt hatten, erhielten sie vom ehrwürdigenBischöfe die Erlaubniß, dasjenige, was pchjetzt in ihrer Gewalt befand, sich zuzueignen.Dieser Erlaubniß bedienten sie sich auch s»ohne alle Schranken, daß sie selbst die Kirchen,daß sie selbst den Leichnam des in Preussenerschlagenen AdelbcrtS, nicht schonten; daß siegroße Haufen von znsammcngekoppeltcn Prie-stern, Edlen und Gemeinen mit nach Böhmenschleppten. Vergebens führten die Polen beydem Kaiser und dem Pabste darüber Klage.Zener gieng eben um diese Zeit (ivzy) ausder Welt, und den Pabst besänftigte der böh-Vb z mische