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hängigen Herrn. Hierzu trug Hie schlechteStaatsverwaltung der Chalifen das meiste bey.Sonst hatten die Chalifen ihre Einkünfte inden Provinzen, durch besondere Obcreinnch-mer, heben lassen. Jetzt war es aber gewöhn-lich, die ganze Provinz an den Statthalter zuverpachten, und dieser bekam dadurch eine sehrgünstige Gelegenheit, sich Vermögen und An-sch» zu verschaffen. Nun durfte es nur ersteiner wagen, der Herrschaft des ohnmächtigenChalifen sich zu entziehen, so wurde sein Bey-spiel bald von mehrern seiner Amtsbrüdernachgeahmt. Die Oberminister, oder Groß-wessire, wanden zwar allmählig die Regierungden Chalifen ganz aus den Händen; aber siewaren keine fränkischen Majordome, die derZerstörung des Staates mit glücklichem Er-folge hätten entgegen arbeiten können. Ebenso wenig verhinderten sie die aus ihnen (yzz)entstandenen Emire al Omrah (Ober-Emire),die den Chalifen zum Obcrpfarrer von Bagdadmachten. Nach mehrern Familien, welchediese hohe Würde bekleideten, gelangte endlich(1055) das Geschlecht der türkischen Seld-
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