Druckschrift 
6 (1802)
Entstehung
Seite
293
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die Türken bis noch China »nd Persicn, unddie Osirömer suchten mit ihnen in Frieden zuleben. Da aber die Macht ihres Staatesdurch Theilungen geschwächt worden war, sowurde es den Arabern nicht sehr schwer, einenTheil ihres Landes zu besetzen, und die wohl-gebildctcn und kraftvollen Türken gefielen denChaiifen und ihren Generalen so wohl, daßsie bald große Schaaren türkischer Jünglingemit wegführten, um vortreffliche Krieger ausihnen zu bilden. Dieß geschah zuckst unrerMotassem, Haruns 4tcm Sohne (Ludwigs desFrommen Zeitgenossen). Die jungen Türken,die aus ihrem Vaterlande Nationalscolz undEntschlossenheit mitbrachten, lernten, durcharabische Cultur ausgebildet, ihren Werth baldso sehr fühlen, daß sie, als Leibwache der Cha-lifen, die Rolle der römischen Prätoriancrspielten. Gleich nach Motassem vcrlohr einChalife durch die türkische Garde sein Leben,und zwey andre gelangten durch dieselbe zumChalifat. Die Türken wurden auch baldStatthalter von Provinzen, und mancher die-ser Statthalter vcrwandclre sich in einen nnab-T z hän-