ihre Hand und den Thron an den Romanus IV(Diogenes) vergab. Dieser brave Kaiser hat-te das Unglück, in die Gefangenschaft der Tür-ken zu gerathen, welche, durch die Ohnmachtder Chalifen begünstigt, auf dem Schauplätzeder Weltgeschichte eine wichtige Rolle zu spie-len anfiengen.
Die Araber hatten das Schicksal so man-cher Welterobcrcr. Als Herren des Erdkreisesdachten sie sich zum Kriegsstande zu vornehm.Sie nahmen daher immer mehr fremde Trup-pen in Sold> und eben diese waren es, dieihre Herrschaft endlich ganz vernichteten. Der'eigentliche Verfall der arabischen Macht fangtsich aber erst nach dem Tode Ludwigs desFrommen an, und diejenigen, die zu demselbenden Grund legten, waren Chalifen, die sichum die Wissenschaften und Künste sehr ver-dient machten. Freylich trug der Haß, densich die Abbassiden durch ihre grausame Be-handlung der Omaijaden zuzogen, trugen dieTheilungen des Chalifats, zum Hinsinken derMacht desselben auch sehr viel bey. AbulAbbas, der Stammvater der Abbassiden, der
seinen