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war auch schon dem Kaiser Otto III zur Brautbestimmt. Da diese Verbindung aber, wegendes Todes des jungen Kaisers, nicht zur Voll-ziehung kam, und der russische Großfürst zurAnnehmung des Christenthums sich verbindlichmachte, so entschloß sich die Prinzessin Anneendlich, seine Gemahlin zu werden. Wladi-mir ließ sich vorher zu Cherson taufen, und sosehr er sich ehemahls als einen eifrigen Vereh-rer der Nationalreligion bewiesen hatte, sothätig zeigte er sich jetzt, das Christenthumunter seinen Russen in Gang zu bringen.Wladimir hatte mehrere, wenn auch nicht ge-rade zwölf Söhne. Jeder bekam nun. derbisherigen Ordnung gemäß, sein eignes Land;alle aber sollten unter einem gemeinschaftlichenGroßfürsten stehen. Daraus entstanden man-cherley Händel unter den Brüdern, welche,nebst der getheilten Macht der Nation, dieRussen verhinderten, die Gränzen ihres Rei-ches weiter auszudehnen. Indessen gelang esihnen doch noch, in Verbindung mit den Grie-chen, die einst so furchtbaren Chazaren völligzu unterdrücken, und die Petschenegsn em-
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