Druckschrift 
6 (1802)
Entstehung
Seite
253
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der Welt geschafft. Seine Söhne verdrängteihr Stiefvater Nicephorns II (Phocas), derden Thron seiner Tapferkeit zu verdanken hat-te, aber bald (969) ein Opfer der rachsüchti-gen Thcophania wurde. Der auf dem Kaiser--thron nun erhobene Mörder Johannes Tze-misces, ein Armenier, verbannte die Theo-phania aus dem Reiche, und behandelte da-gegen ihre Söhne, die auch seine Nachfolgerwurden, sehr edelmüthig. Das Ende seinerverdienstvollen Regierung wurde (97z) gleich-falls durch Gift beschleunigt.

Der letztere oströmische Kaiser Johanneswar es nun, mit welchem Otto I einen Ver-gleich schloß. Der Vorganger desselben, Ni-cephorns, hatte dem Otto durch eine Gesandt-schaft, die ihm Ehrengeschenke überreichte,eine freundschaftliche Verbindung antragenlassen. Otto wollte diesen Antrag benutzen,um Apulien und Calabricn unter seine Herr-schaft zu bringen, und seinem Sohne eine kai-serliche Prinzessin zur Gemahlin zu verschaffen.Er schickte deswegen (968) den Bischof Luit-prand von Cremona, mit der zurückreisenden

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