Druckschrift 
6 (1802)
Entstehung
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lustigen Deutschen an einen Baden am stärk-sten fesselten, die zur Milderung ihres unru-higen ÄeisteS am meisten mitwirkten, gehörteganz vorzüglich das Christenthum.

Als die Deutschen in die Provinzen des west-römischen Kaiserrhmns sich theilten, waren siefreye Leute, die sich einen Oberanführer, einensogenannten König, gewählt hatten. Sie stell-ten daher nichts weniger als Unterthanen des-selben vor, und eben daher gehörte das Land,dessen sie sich bemächtigen, nicht ihrem Köni-ge, sondern der Nation. Die eroberte Lände-rey wurde unter die Mitglieder derselben nachdem Lose vertheilt; doch lovsete jeder Standfür sich, und die Anführer oder Edlen traf einbesseres Loos, als den genieinen Kriegern zuTheil wurde. So theilten die Alanen, Wan-dalen und Sueven, nachdem sie mehrere Zäh-re in Spanien herum gezogen waren, die Län-derey nach dem Loose. Den Burgundernmußten die Ämhsbesitzer an der Nhone zweyDrittel des Landes abtreten, das sie, als Za-ger und Hirten, nicht einmal ganz brauchten.Auch die Ostgothen in Ztalien ließen sich zwey

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