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Stammtafeln der Familie Gans Edle Herren zu Putlitz, von ihrem ersten urkundlichen Auftretenbis zur Gegenwart
Entstehung
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Urkunden die vier Namen in zwei Gruppen, nämlich Otto und Günzel, undBorchert und Johannes getheilt sind, was vielmehr darauf schließen läßt, daß essich hier um zwei Brüderpaare handelt; es bleibt dabei nicht ausgeschlossen, den späterneben Borchert genannten Otto doch als einen Bruder desselben anzusehen- Frag-lich ist es, ob der sös7 als canonicus in Schwerin urkundlich genannte JohannesGans mit jenem identisch ist, der sZZZ mit Borchert neben Otto und Günzeleine Begabung des Alosters Stepnitz vornahm. Da aber aller Anhalt fehlt um zusagen, wessen Söhne die sZZZ mit Otto und Günzel zusammen genannten Borchertund Johannes gewesen sein könnten, wenn nian sie nicht alle vier für Brü-der anerkennen will, so ist jeder Versuch aufgegeben die Spenersche Angabe zuverbessern.

Noch schwieriger wird es in der nächst höher stehenden Generation, die Richtig-keit der Spenerschen Annahme aus den durch Riedel veröffentlichten Urkunden zuerweisen. Das erscheint aber jedenfalls klar, daß, sofern die Behauptung richtig: eshabe einen Johannes, Sohn Alard's gegeben, die Spenersche Stammtafel nichtvollständig ist, denn nur auf diesen, der dann eben derjenige sein muß, welcher sichDominus in Wittenberge nennt, kann sich die Urkunde von s275 beziehen, in dervon den nachgelassenen jungen Söhnen des verstorbenen Johannes gesprochen wird.Es möchte demnächst die Meinung einige Berechtigung haben, daß der s27s genannteJohannes von Wittenberge, trotzdem sich s26H die Botzel Herrn auf Witten-berge nennen, doch noch immer der alte ist, welcher schon s2H6 genannt wird, und daßder Johannes von UUttenberge, welcher s23s als Schwiegersohn des GrafenHelmold von Schwerin bekannt geworden, sein s275 noch unmündiger Sohngewesen. Der ältere Johannes sin der Stammtafel mit IV bezeichnet) wird zwarschon s2H6 mit einem Sohn Johannes genannt, der natürlich s275 längst mündiggewesen wäre, wenn er noch gelebt hätte; aber die Annahme, daß nach dem Todedes ältesten Sohnes ein zweiter denselben Namen erhalten, verstößt durchaus nichtgegen den Gebrauch jener Zeit.

So ist denn auf Grund der Urkunden unter möglichster Anpassung an die von Spenerangegebenen Stammreihen eine neue Stammtafel aufgestellt, die freilich auch nicht alszuverlässig ausgegeben werden darf, für deren Wahrscheinlichkeit aber die oben angeführtenGründe sprechen; sie ist als Tafel I b zu vergleichender Beurtheilung neben die bishergültige Stammtafel gestellt, und sind alle bezüglichen Urkunden nach Riedel's Loci exckiplomut. UranclendurAensis, sowie die von Tisch inDie verwandtschaftlichenVerbindungen des älteren Hauses Gans von putlitz mit altfürstlichen Geschlechtern"citirten Urkunden angegeben. Es muß gründlicheren Rennern der Geschichte desXIII. Jahrhunderts anheim gegeben werden, aus den dürftigen Angaben der bisher

bekannt gewordenen und vielleicht noch aufzufindenden anderweitigen Urkunden dievolle Wahrheit unanfechtbar klar zu legen.

Hiernach kann die Tafel I nur gleichsam als eine Hinleitung für die auf denübrigen Tafeln gegebenen Generationen gelten, deren Aufeinanderfolge nun urkundlichsicher erwiesen ist; es sind deshalb die Generationen auch erst von Jasper an salsoüber stXZ Jahr später) gezählt, und alle bekannt gewordenen männlichen Familiengliedervon da ab mit einer laufenden Nummer versehen worden. Das Uebersichtsblatt machtdie Eintheilung des Ganzen in die verschiedenen Tafeln ersichtlich, und wird mit denRegistern der Männer, der Frauen, Schwiegersöhne und unvermählt gebliebenen Töchterdie Aufsindung einzelner Persönlichkeiten erleichtern. Wenngleich ein urkundlicher Nach-weis für den Zusammenhang des pommerschen Zweiges mit dem Märkischen Stammnicht beigebracht werden konnte, so ist derselbe doch nach Angabe der pommerschenTradition hier mit aufgenommen, jedoch ohne ihn mit den laufenden Nummern derurkundlich erwiesenen Familienmitglieder zu versehen; die Angehörigen des pommer-schen Zweiges sind vielmehr mit fortlaufenden Buchstaben bezeichnet.

Für den Märkischen Stamm der Familie ergab sich eine sehr wesentliche Er-weiterung der bisher bekannten und als zuverlässig geltenden Nachrichten aus demTheil des Spenerschen Werkes. In demselben wird ein Heft aufbewahrt mitdem TitelGenealogia der Putlitzschen Familie so theils aus unsern Briefschaften,theils aber aus Büchern und anderen Dokumenten zusammengetragen von G. F.G. Edler Herr zu putlitz." Verbirgt sich unter G. Freiherr Gans Edler Herr zuPutlitz, wirklich Gebhard sgeb. s7H2. sch st), s. Tafel 7, Nr. s57), so wäre es nureine Jugendarbeit dieses Mannes, denn die Nachrichten reichen darin nur bis s76s,wo Gebhard die Universität Halle bezog; es wäre dann eben so auffallend als be-dauerlich, daß er während seiner ferneren 65 Lebensjahre garnicht wieder daran ge-dacht haben sollte, diesen schätzbaren Grundstock der Familiengeschichte zu vervollständigen.Jedenfalls haben sich aber diese Genealogischen Nachrichten in dem was sie gebenes fehlen nämlich vielerlei Daten, selbst Namen überall wo sie durch Airchenbücheroder anderweitige urkundliche Nachrichten controllirt werden konnten, als vollständigzuverlässig erwiesen, so daß sie auf den Stammtafeln Verwendung gefunden haben;auf Grund derselben sind viele bisher als gültig erachteten Daten verändert, mancheneue hinzugefügt worden, unter Hinweis auf G. N. Genealogische NachrichtenSpener IV.

Ein anderes ebenfalls in Spener Band IV zu findendes Heft enthält Abschriftenvon Tebensläusen wie sie gedruckten Teichenpredigten beigegeben sind, und ist vom Hof-fiskal Schultz in putlitz geschrieben, der dort von l750s730 lebte; auch hieraus