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Der Teppich des Lebens und die Lieder von Traum und Tod : mit e. Vorspiel
Entstehung
Seite
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XXII!

Wir sind dieselben Kinder die erstauntVor deinem herrschertritt doch nicht verzagtUns sammeln wenn ein waffenKnecht posauntDass in dem freien feld dein banner ragt.

Wir ziehn zur seite unsres strengen herrnDer sichtend zwischen seine Streiter schautKein weinen zieht uns ab von unsrem SternKein arm des freundes und Kein küss der braut.

In seinen blicKen lesen wir erfreutWas uns ernannt ist im erhellten träumOb ehre oder dunKlen zug gebeutSein abgeneigter sein erhobner daum.

Was uns entzücKt verherrlicht und befreitEmpfangen wir aus seiner hand zum lehnUnd winKt er: sind wir starK und stolz bereitFür seinen rühm in nacht und tod zu gehn.

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