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Der Teppich des Lebens und die Lieder von Traum und Tod : mit e. Vorspiel
Entstehung
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IX

Nicht forsche welchem spruch das höchste lobUnd welchem sang der Kranz gebührt am fest!Was gestern sturm durch herbe felder schnobIst heut im lorbeerbusch geweihter west.

Bald war es leuchtende und reine saatKristalle die durch Klaren morgen schienBald finster-ädrig fliessender achatDann wie ein heftig sprühender rubin.

Was als ein rieseln Kam gelind und lauIn der verlassenen wekenden alleeUnd mehr nicht als ein tropfen duftiger tauDer von der blume fiel zum tiefen see:

Ward volle feuchte die den berg durchbrachUnd die in dunKelsten mittnächten dannAls jäher strahl ins herz der felsen stachWie eine rote quelle sprang und rann.

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