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Ganz vorzüglich gutes Fußvolk stelltendie Schweitzer, das mit mancherlei) Waffen,hauptsächlich aber mit einem große» Schlacht-schtverdte, welches auf den Schultern lag, be-waffnet war, Ludwig XI von Frankreich ver-tauschte (1475) seine Freyschützen gegen 6ooosolche Schweitzer, die, nebst den deutschenLanzcnknechten, die Hanptstärke des französi-schen Fußvolks ausmachten. Die französischenNationaltruppen waren damahls meistens zu-sammengelaufene Leute, die keine Kriegszuchtbeobachteten.
Aus eben solchen Leuten war das Fuß-volk, ja das ganze Kricgsvolk, der Italie-ner zusammengesetzt. Es befand sich in die-sem Punkte keine europäische Nation soleicht in einer schlimmer» Lage, als die ita-lienische, deren Ruhe und Wohlstand durchraubsüchtigc Schaarcn von meistens deutschenSoldtruppen über 100 Jahre hindurch ge-stört wurde. Die Italiener nennten solcheSchaaren, oder Rotten, Compagnie (Com-pagnicn). Eine der ersten derselben wardiejenige, welche der Fürst Mastino de laScala in Sold hatte. Als er sie (1ZZ9)abdankte, nahm sie ein gewisser Visconte
Lodrisio