Schlösse Mit Rittern besetzt. Das Fußvolkmachte damahls also noch keinen bedeutendenThcil der Kriegsmacht aus. Es wurde ent-weder von den Städten gestellt, oder bei)jedem Kriege gewohnlich erst geworben.Seine Bewaffnung war, bis zur Einführungder Pique und des Fcucrgewchrs, seh/ ver-schieden. Der Fußsoldat trug meistens eineneisernen Hut, einen Lcibrock von Wild- oderBüffelshaut mit 25- bis zofacher Leinwandgefüttert, oder mit Baumwolle durchnähet,und darüber einen Blechharnisch, oder einenPanzer von Drath. Sein Hauptgcwehr be-stand seit dem Ende des i4tcn Jahrhundertsin einer stählern Armbrust. Vorher schoßdas Fußvolk Pfeile, die zuweilen, z. B.bcy den Mailändern, vergiftet waren. Bevden Spaniern kamen auch noch Schlenderervor. Der kleine runde Schild des Fußsol-daten wurde von den Deutschen Rontarrschegcncnnt.
In Frankreich wurde das Fußvolk schonzu der Zeit Philipp Augusts von den Städ-ten gestellt. Seine Verbindlichkeit, auf eigne,oder auf Kosten seiner Gemeinde zu dienen,schränkte sich auf eine gewisse Entfernung ein.
Die