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In Deutschland dauerten die Lehns-Ca-vallerie, oder die Rittcrpfcrde, noch langefort. Sie war fast eben so, als die franzö-sische, gerüstet. Zu Danemark und Schwe-den führten die Ritter besonders große undschwere Lanzen, und ihre Pferde waren zumBeißen und Schlagen abgerichtet, Bcy denSchweitzern gab es, wegen der Beschaffen-heit ihres Bobens, und des Mangels anPferden, nur wenig Cavallcrie. Um so zahl-reicher und glänzender war die Neitcrey inSpanien, wo es so vielen Adel gab. Siewar, bis um die Mitte des i.Pcn Jahrhun-derts, nach maurcrischer Art, nur leichtbewaffnet. Sic führte blos Bruststücke undPickelhauben, nebst Schwerd und Lanze.Durch die französischen und englischen Söld-ner, die Peter von Aragonicn in Sold nahm,kam aber auch die Rüstung derselben nachSpanien.
So lange die Rcitcrey größtcnthcils ausAdel bestand, wurde das Fußvolk mehr inBesatzungen, als im Felde, gebraucht. BcyStürmen, oder wichtigen Posten, saßen dieRitter ab; auch waren wohl Städte und
Schlösser