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andern (iZ2i) die Inden in Frankreichsweil sie von den Aussalzigen, als Thciinehtmcr an ihren bösen Absichten, angegebenworden waren. Das traurigste Loos abertraf sie nach der fürchterlichen Seuche, dieum die Mitte des i/ftcn Jahrhunderts(1Z48 und 1Z49) sich fast über ganz Europaverbreitete, und, vornehmlich in Deutschtland und Frankreich, den Tod von vielentausend Menschen beschleunigte. Die Juden,welche die Brunnen vergiftet haben sollten,wurden nun mit der schrecklichsten Unbarm-Herzigkeit verfolgt. In Strafiburg verbrannteman 200 von denselben auf dem Juden»Kirchhofe, und verschonte nur diejenigen,die sich taufen ließen. In einigelt Stadtten, z. B. in Erfurt, zündeten die Judenihre Häuser selbst an, um sich den schrecklitchcn Verfolgungen der wüthenden Christenzu entziehen. Die Vergiftung der Brun»neu, und der unentbehrlichsten Lebensmittel,sollen in Frankreich doch manche Juden selbst,und zwar nicht unter der Folter, cingestantden haben. Die Christen, die sich einerVergiftung schuldig gemacht hatten, wurdenentweder gevierchcilt, oder lebendig ge-schunden