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8 (1803)
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fcrnte Personen zu sprechen. Sie machtensich aber auch dadurch bey den weltlichenGroßen so verhaßt, daß, von diesen unter-stützt, die Könige ihre Rechte und Freyhci-reu endlich immer mehr einschränken konnten.

Wenn es ein Verdienst um die Mensch-heit ist, dem gerichtlichen Verfahren mehrOrdnung und Zuverlässigkeit gegeben zuhaben, so kömmt dieses Verdienst allerdingsauf die Rechnung der Geistlichen, welcheden Gebrauch der Schrift bey demselbeneinführten, welche dem römischen Rechte inden Gerichtshöfen Eingang verschafften.Seit dieser Zeit verschwanden auch die Or-dalien immer sichtbarer aus der Reihe dergerichtlichen Beweise. Freylich trat an ihreStelle die aus dem römischen Rechte ent-lehnte Tortur, bey deren Gebrauch aufStand und Würde so wenig Rücksicht ge-nommen wurde, daß man eben so gutTempelherren, als Juden und Landstreicher,folterte. Die Folter erpreßte, bis auf dieHeuern Zeiten manches Geständnis, welchesweniger von der Wahrheit, als von derAngst, erzeugt wurde.

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