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Für Portugals Staatsverfassung warendie Beschlüsse der Reichsversammtung zu La?nicgo (von 114z) besonders wichtig. Durchdieselben wurde die Thronfolge bestimmt;seit derselben wußte man genau, wer zumCorps des portugiesischen Adels gehörte. DieStädte gelangten erst unter dem KönigeDionvs zur Reichsstandschaft. Aber auch inPortugal wußte der Adel immer mehr Vor-rechte und Freyhcitcn zu ertrotzen.
Der osmanische Staat, dessen Beherr-scher sich seit Srchan Sultan und Padischah(Sbcrschah) nennte, behielt seine orientali-sche , auf Despotismus gegründete Verfas-sung , unveränderlich bep. Es war hier alsoimmer blos von dem Willen eines Einzigendie Rede. Da fanden keine Reichsstände,da fand kein Neichsrath statt. Der so mach-tige Großwcssir ist da oft weiter nichts, alsein elender Sclav. Die Provinzen wurdenschon durch Vcglerbegs (Vicekönige) und Pa-scha's (Statthalter) verwaltet. Unter ihnenstanden die Bcgs oder Sanschaks, die Ober-befehlshaber kleinerer Bezirke. Diese warenzugleich die Anführer der Zaims, oder Tima-
rioten.