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wenig Ruhe, daß man sich zuweilen gcuö-thigt sah, die Oberherrschaft einem fremde»Herrn anzuvertrauen.
Auch in Frankreich richteten, besonderszur Zeit des Erbfolgekricgcs, die Parrheycnund Söldner großes Unheil an. Dochherrschte hier im Ganzen mehr Ruhe und Ord-nung, als in Deutschland und Italien. DasAnsehn des französischen Monarchen stieg ineben dem Verhältnisse, in welchem dieMacht des Kaisers sank*). Zu Anfangdieses Zeitraumes hatte jeder Herzog oderGraf einen unabhängigen Herrn vorgestellt,und selbst die Untcrvasallcn derselben hattensich zum Theil aller Abhängigkeit entzogen.Oft waren diese aber auch eben so mächtig,als ihre Lehnsherren, und oft schlössen siesich, zum Vcrdruße derselben, an den Kö-nig selbst an. Vcy so verschiedenen übel-zusammenhängenden Theilen zerfiel das Gan-ze aber doch nicht. Dicß bewirkte vorzüglichdie Sorgfalt, mit welcher die Könige ausdem capctingischcn Hause ihrer Nachkommen-schaft die Thronfolge zu versichern wußten.
Jeder
*) Theil vil, S. i87 sc-