Druckschrift 
8 (1803)
Entstehung
Seite
323
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Matthias, der die Länder des ungrischenReiches so ansehnlich vermehrt hatte, wardoch nicht ganz ohne alles Verdienst für dieVerbesserung der ungrischen Verfassung. Erversah seinen Staat, ftcylich auf die dringen-den Vorstellungen der Ncichssiände, mit ei-nem neuen Gesetzbuchs, welches Haupt achlichdie Absicht hatte, dem Morde und den Grswaltthätigkciten Einhalt zu rhu», den ge-richtlichen Zwenkampf abzuschaffen, und dieDauer der Nechtshändcl abzukürzen. Vordem Matthias kennten die Ungern nur denkleinen Krieg, und ihr Fußvolk kam nichtleicht aus den: festen Städten heraus. Dieschwarze Garde, oder die Panzerstccher, ga-ben aber nun ein Muster des Fußvolkes ab.Matthias trieb den Krieg überhaupt mehrals Kunst; er führte eine strengere Kricgs-znchl ein, aber er nahm an dem Befindeltseiner Krieger auch einen lebhaften Antheil.

Die Regierung des Matthias brachte auchin dem ungrischen Hoftone eine merklicheAcnderung hervor. Seine zwepte GemahlinBeatrix, die Tochter des Königs Ferdinandvon Neapel, verpflanzte italienische SittenZe 2 und