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8 (1803)
Entstehung
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315
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von Podicbrad, dem er vom Kaiser Frie-drich III übergeben morden war. Der vor-treffliche Georg hatte die Talente seines jun-gen Gefangnen' bald ausgeforscht/ und ihmviele Freyhcit gestattet. Die Nachricht vonder Thronerhebnng desselben freute ihn auchso sehr, daß er sich ein großes Vergnügendaraus machte'/ ihn mit derselben an der Tafelzu überraschen. Er kniete vor ihm nieder/ undmeldete ihm, baß er König scy. Matthiaswurde nun Georgs Schwiegersohn.

Matthias stach gegen die übrigen ungri-schen Großen in jedem Betrachte ab. Ammeisten aber fiel denselben seine strenge Regie-rung auf, die manchem feindselige Gesin-nungen gegen ihn einflößte. Mit seinemOheim Zilagyi, dem er so viel schuldig war,veruneinigte er sich frühzeitig. Der alteOheim handelte eigenmächtiger, als es Mat-thias vertragen konnte. Dieser sprach ihmdaher seine Würden, seine Freiheit und baldsein Leben, ab. Eben so despotisch behan-delte Matthias andre Magnaten, und vor-nehmlich den Neichspalatin Gara, der, umsich zu rächen, von den Mitgliedern seiner

Par-