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8 (1803)
Entstehung
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Nathgcbcr der Elisabeth waren ihm verhaßt.Er wünschte an der Spitze der Regierung zustehen; daher war ihm ein König, auf dessenDankbarkeit er Anspruch machen könnte, will-kommen. Uebrigens verdiente er wegen sei-ner Klugheit nnd Tapferkeit ein ausgezeich-netes Ansehen.

Elisabeth und ihre Rathgeber, unter wel-chen der Graf Ulrich von Eilten der vornehmstewar, liefen sich nicht abhalten, den kleinenWladislaw krönen zu lassen. Sic rechnetendabey haup sachlich auf die Unterstützung deröstrcichischen Fürsten, und vornehmlich desKaisers Friedrichs III, des NachfolgersAlbrechts II. Ihre Erwartung wurde aberso getauscht, daß Wladislaw V, durch denJohann von Huniad unterstützt, sich wirklichals König von Ungern behauptete. DerElisabeth blieb weiter nichts übrig, als ihrenSohn, und die ungrische Krone, dem KaiserFriedrich zuzuschicken, und auf Verglcichs-untcrhandlungcn zu denken. Ihr Gegner be-suchte sie in Raab, und drei) Tage hernach(1442 Der.) lebte sie nicht mehr. Die nn-grischcn Herren vergaßen nun den kleinen

König