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8 (1803)
Entstehung
Seite
258
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dua u. f. w. an sich zu reisten. Di? Be-sitzungen in Dalmaticn, die der ungrischeKönig Ludwig der Große den Venezianernweggenommen hatte, mußte ihnen Sicgmund,als ihn die'Türken bedrängten, (1420)wieder abtreten. Auch überließ ihnen derPatriarch von Aguileja das Gcbieth vonFriaul. Moyland mußte ihnen noch Brcscia,Bergamo und Crema überlassen. Derjenige,der den Venezianern diese schönen Besitzun-gen erwarb, war ihr alter, braver DogeMoccnigo. Sie gelangten um diese Zeitauch zum Besitze der Insel Cypcrn. DieKönige derselben aus dem französischen HauseLusignan endigten (1458) ihren Mannsstamm.Jacob, eiy unehlicher Sohn des letztem Kö-niges , behauptete jedoch den Thron. Die-sem wußte Andreas Cornaro, ein edler Ve-nezianer , für seine schöne Tochter Liebe ein-zuflößen, und diese Tochter, die Kathcrinehieß, trat (147z), nach dem Tode Jacobs,das Königreich Cypcrn an ihr Vaterland Ve-nedig ab. Sowohl Venedig, als Genna,verlohren aber, seit der Zeit, daß die Tür-ken in Europa sich festsetzten, immer mehr von

ihren

*) Oben, S. izo.