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aber (1485) endlich doch durch, daß Ma-ximilian die vormundschaftliche Negierungwieder erhielt. Doch der Ursachen des Miß-vergnügens über dieselbe gab es noch mehr.Maximilian hielt deutsche Söldner; er hielteine Leibwache, die, weil er sie schlecht be-zahlte, zum Plündern und Rauben sich be-rechtigt glaubte. Der Krieg mit Frankreichhatte keinen glücklichen Fortgang. Genug,Maximilians Feinde benutzten diese und an-dre Umstände, um ihm die Regierung zumzwcytcn Mahle zu entziehen. Ein gewisserAdrian Vilain, Herr von Nassinghcm, der,seiner kühnen Reden und Handlungen wegen,schon im VerHaft gewesen war, bemächtigtesich (1488) der Stadt Cortryk. Dies warfür mehrere Städte das Zeichen zum Auf-ruhr. Selbst Gent und Brügge bezeigtensich unruhig. Maximilian wagt es dennoch,selbst nach Brügge zu gehen, wo, wegender Friedens - Unterhandlungen mit Frankreich,eine Deputieren - Versammlung gehalten wer-den sollte. Maximilian hoffte durch sein An-sehn die Ruhe wieder herzustellen; aber ersah sich getauscht. Die Bürger von 6o Zünf-te» besetzten alle Thorc und Gassen, und
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