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zige Tochter, Namens Marie, hatte, zumSchwiegersöhne zu bekommen. Friedrichmachte diese Heyrath auch zu einer Bedingungseiner Einwilligung zur Königskrone. Karlmußte ihm sodann für die Errheilung derLehne 80000 Goldguldcn bezahlen. DerHerzog von Burgund gab dem Kaiser zuEhren ein Gastmahl, wo an 18 Tafeln,jede mit z Gangen zu 42 Gerichten, gespei-scr wurde; er gab ihm herrliche Turniere.Der Aufwand, den ihm alles dies verursachte,muß ausserordentlich groß gewesen scmi. AberKarls Freude über die nahe Konigswürdewar nicht weniger groß. Schon hatte erKrone, Zepter und andre königliche Ehren-zeichen verfertigen lassen; schon war der Tagzur Krönung angesetzt, als Karl seine Hoff-nung plötzlich vereitelt sah. Friedrich rciscte,ohne von ihm Abschied zu nehmen, ganzunvermuthct nach Cöln. Die eigentliche Ur-sache, die ihn zu dem Entschlüsse, die Un-terhandlungen mit Karln abzubrechen, bewog,ist nicht bekannt geworden; wahrscheinlichhatte» ihn aber Ludwigs XI Bcdcnklichkcitenauf die Folgen von Karls Erhebung aufmerk-sam gemacht.
Karl