Druckschrift 
8 (1803)
Entstehung
Seite
230
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Henrichs VI und feines Sohnes Eduard,das vorzüglichste Recht zur Krone zu haben,und sowohl Eduard IV, als Richard III hat-ten sich schon alle Mühe gegeben, den Her-zog von Bretagne, der ihm bisher einensichern Aufenthalt gestattete, zur Ausliefe-rung desselben zu bewegen. Auf diesen Prin-zen richtete nun Buckingham seine Aufmerk-samkeit. Auf seinen eintrieb versprach ihmdie Gemahlin Eduards IV ihre älteste Toch-ter Elisabeth. Sie schickte dem Schwieger-söhne auch Geld, um Kriegsvvlk anwerbenzu können.

Richard hatte zu viel wachsame Eifersucht,als daß ihm diese heimliche Verbindung, alsdaß ihm das Oberhaupt derselben, hatte un-bekannt bleiben sollen. Aber vergebens such-te er den Buckingham durch List in seineGewalt zu bringen. Dieser griff vielmehr(1484) nun öffentlich zu den Waffen, undnur durch einen ganz ungewöhnlich anhalten-den starken Regen, der alle Flüsse anschwoll,und alle Brücken abwarf, wurde Bucking-ham verhindert, zur Bereinigung mit seinenMitverfthwornen, in die Mitte von England

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