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de» Oheim, de» Herzog Richard von Gla-ttster, i» dessen Charakter Thätigkcit, bos-hafte List, Grausamkeit und Heuchelei) ver-einigt waren, zum Vormunde bestellt. Die-ser ließ, bcy der Krönung des jungen Köni-ges, den Graf Rivers, den Bruder der Kö-nigin, seiner Schwägerin, einen Herrn mitden vortrcfiichstcn Eigenschaften, nebst ver-schiedenen andern vornehmen Anhängern der-selben, ins Gefäugniß werfen, und hinrich-ten. Die Königin entfloh. Sie mußte aber,auf Zureden der Erzbischöfe von Cantcrburyund Uork, ihren jüngsten Sohn, den Her-zog Richard von Uork, zurücklassen.
Richard von Gloccster arbeitete jetzt un-gehindert an der Ausführung des Plaues,den englischen Thron selbst zu besteigen. Indieser Absicht ließ er das Gerücht verbreiten,daß Eduards IV Vermählung mit ElisabethGray nicht gelten könne, weil er bcy derVollziehung derselben schon eine Gemahlingehabt hätte. Da nun die Verurthcilung desClarcnce dessen beyden Söhne die Ncgicrungs-fähigkeit entziehe, so sey Er (Richard) selbstder einzige rechtmäßige Erbe des Reiches.
Ja