Druckschrift 
8 (1803)
Entstehung
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Eduard IV suchte sich durch die Verwandt-schaft mit einem großen Fürstcnhause nochmehr Sicherheit zu verschaffen. Schon hattesein Bevollmächtigter, der Graf von War-wik, den Heyrathsvcrtrag mit der PrinzessinB a von Savoyen, einer Schwester derKönigin von Frankreich, zur Nichtigkeit ge-bracht, als der den Vergnügungen der Sinn-lichkeit, und besonders der Liebe, sich zuleidenschaftlich überlassende Eduard, durcheinen übereilten Entschluß den Grund zuseinem Unglücke legte. Elisabeth Gray,deren Gemahl zur Parthcy des Hauses Lau-castcr gehört hatre, wußte durch ihre Reitzeund weiblicheil Künste so machtig auf denzärtlich gestimmten Eduard zu wirken, daßer, um zu ihrem Besitze zu gelangen, ihrseine Hand gab. Die schlaue Elisabethhatte auch einen so großen Einfluß auf dieRegierung', daß Warwik und seine Anhängersich entfernen mußten. Aus Nachsucht ver-band sich Warwik (1466) heimlich mit Georgvon Elarence, Eduards IV jüngcrn Bruder,dem er seine älteste Tochter, eine Miterbinseiner unermeßlichen Rcichihümer, zur Ge-mahlin gab. Warwik und Clarenee machten

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