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8 (1803)
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sricdenhcit durch seinen eignen Sohn gestörtwurde. Der herrschsüchtige Dauphin Ludwigärgerte sich darüber, das; ihn sein Vater, oder gleich schon achtzehn Jahre alt und verhe»?rathct war, an der Negierung keinen Theilnehmen licfi. Er schrieb dies hauptsächlichder Agnes Ssrcl, der HcrzcnSfreundin, derweisen Nathgeberin seines Vaters, zu, undseine Erbitterung gegen dieselbe gieng so weit,daß er sie nicht nur einmahl mit Maulschellenbehandelte, sondern daß er auch, wie manihn allgemein beschuldigte, ihre» Tod (1450)durch Gift beschleunigte. Gegen seinen Vaterselbst hatte er schon mehrmals feindselige Pla-ne gemacht. Durch eine heimliche Verbin-dung mit mchrcrn Großen wollte er ihn(schon 1447) vom Throne stürzen; aber derAnschlag wurde entdeckt, und Ludwig entflohnach Dauphins, wo er ganz eigenmächtig re-gierte. Da sein Vater aber endlich (1455)Kriegsvolk gegen ihn anrücken ließ, so mußteLudwig bcy dem Herzoge von Burgund seineZuflucht suchen, der ihm, mit stiller Bewilli-gung seines Vaters, Aufenthalt und Unter-halt gewährte. Karln wah, wegen einer Ver-giftung durch die heimlichen Anhänger seines

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