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8 (1803)
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Genua mußte sich unterwerfen; Florenzwurde gcdcmüthigt; alle Nachbarn von Moy-land zitterten, und selbst die braven Schwei-tzer wurden aus dem Mayländischcn wieberherausgetrieben. Da der älteste Herzog, Jo-hann M wie, (1412) ohne Erben starb, sovereinigte sein Bruder, Philipp Marie, wie-der das ganze Land. Dieser beleidigte denbraven Franz Sforza, der ihm so wichtigeDienste geleistet hatte. Aus Rache vereinig-te derselbe Savoyen, Venedig, Florenz, Sic-ua, Este, Neapel und andere mehr (1426)in einem großen Bunde, welchen die gänzli-che'Zerstückelung des Herzogthums Moylandzur Absicht hatte. Der bedrängte Herzoggewann jedoch den Pabst Martin V, indemer ihm alles, was seine Vorfahren dem Kir-chenstaate entrissen hatten, wieder zurück gab,und Martin unterhandelte nun zu seinemVorthcilc Friedensschlüsse. Der Graf vonCarmagnola, der im Solde von Venedigstand, wurde das Opfer eines solchen Frie-dens, indem man ihn (14Z2) hinrichtete.Sforza veruneinigte sich mit seinen Bundes-genossen , und der Herzog kam dadurch ausseiner Verlegenheit heraus. Allein der Welt

und