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grauem Landtuche auszeichneten') entstand umdiese Zeit der Gotteshausbund, ^) und diebraven Appenzeller vcrthcidigtcu ihre Unab-hängigkeit gegen de» Abt von St. Gallen,und die Ocstreicher. Gegen die Anfechtun-gen des letztem sicherte aber die Eidgenossennichts mehr, als Sicgmunds Feindschaft ge-gen den Herzog Friedrich von Ocstreich.
Friedrich der IV, der Herr der östrei-chischcn Besitzungen in Schwaben, Elsaßund Helvetica, ingleichen der GrafschaftTnrol, ein schön gebildeter und talentvoller,aber zu feuriger Fürst, der mit feinen Nach-barcn unaufhörlich in Handeln begriffen war,konnte seine Eifersucht über Siegmunds Er-hebung auf den Kaiserthron so wenig ver-bergen, daß er den Kaiser gegen sich zumUnwillen reihte. Dieser freute sich dahernicht wenig, als ihm Friedrich durch dieHülfe, die er dem Pabst Johann auf sei-ner Flucht leistete, zur Bcftiidiguug seinerNachsucht einen schicklichen Vorwand gab.Er ließ ihm vor die Kirchenvcrsammlung zu
Costnitz
*) Von dem Bisthume Chur also gencnnt.